Reitschule

Paul Watzlawick sagte einmal: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ (Kommunikationsmodell nach Paul Watzlawick) Das gilt auch und insbesondere für die Verständigung zwischen Reiter und Pferd. Nur - scheinbar - benützen wir unterschiedliche Sprachen. Pferd und Mensch scheinen in dieser Beziehung von unterschiedlichen Planeten zu kommen. Dabei kann doch alles so einfach sein.

Reiten mal ganz anders.

Alles ist mit allem im Einklang

Ich biete:

  • Reitunterricht für Kinder und Jugendliche
  • Reitunterricht für Erwachsene Einzel - und Gruppenunterricht
  • Unterstützung in problematischen Mensch – Pferd Beziehungen
  • Begrenzung der Gruppen auf maximal 5 Reiter.

 Preise:

  •  Kinder: Gruppenunterricht für Anfänger: 40,00 Euro/Monat
  •  Gruppenunterricht für Fortgeschrittene: 50,00 Euro/Monat
  •   Erwachsene: Anfängerunterricht als Einzelstunde:
    25,00 Euro/Stunde das erste Jahr
  •  Fortgeschrittene als Gruppenunterricht: 20,00 Euro/Stunde

 Einzelunterricht: 60,00 Euro/Stunde

 


Mehr zur Reitschule ... hier


Wenn es keine Regeln mehr gäbe
Nehmen wir an, plötzlich existierten keine Regeln mehr und alles was einst Gültigkeit hatte wäre auf einen Schlag nicht mehr vorhanden. Wir müssten ganz Neu anfangen einen Weg zu suchen, auf dem wir uns begegnen könnten. Es wäre ein Weg, auf dem es keine Markierungen gäbe an denen wir Halt fänden. Es wäre ein Weg, auf dem es keine Begrenzungen gäbe. Ja, wir wüssten nicht einmal in welche Richtung wir beide zu gehen hätten. Wir müssten neu lernen uns zu verständigen, denn es gäbe auch keine Mittel mehr den Anderen zu etwas zu zwingen. Plötzlich müssten wir uns selbst und unser Tun beobachten und wir müssten beobachten, wie das Tier darauf reagiert. Wir müssten lernen, wie es sich anfühlt, wenn zwei das Gleiche tun und wie es sich anfühlt, wenn es darüber Missverständnisse gäbe. Dann müssten wir unser Tun hinterfragen und etwas Neues ausprobieren, denn wir würden spüren, dass wir mit Kraft und Gewalt nicht ans Ziel kommen. Denn beides erzeugt nur Gegenwehr. Wollen wir daraus aussteigen dann dürfen wir logischer Weise auch keine Gewalt anwenden. Es müsste auch eine andere Möglichkeit geben uns zu verständigen. Denn wir beide wollen ja gemeinsam auf diesem Weg voranschreiten. Irgendwann lernen wir uns kennen, wir das Pferd, das Pferd uns und wir beide uns selbst.

Ade Fransenjacke, Dreispitz und Zylinder
Jetzt haben wir die Voraussetzungen geschaffen, den Weg gemeinsam weiter zu gestalten. Würden wir dann jemandem begegnen auf diesem Weg, der uns ein Buch gäbe mit all den Regeln die für ein gemeinsames Vorwärtsgehen wichtig sind, könnten wir vielleicht feststellen, dass wir diese Regeln gar nicht mehr brauchen, denn wir haben gelernt uns in unserer gemeinsamen Sprache zu verstehen. Für das Pferd wäre dieses Buch vollkommen nutzlos, denn es kann all die Regeln und Anweisungen nicht verstehen. Wir beide, das Pferd und ich aber wissen, wie es sich anfühlt sich miteinander zu bewegen. Wir haben gelernt uns zu verstehen. Beides Dinge, die man aus der Einhaltung von Regeln nicht lernen kann. Dann wird es keine Rolle mehr spielen, ob derjenige, der uns da begegnet Fransen an der Jacke hat oder einen Dreispitz auf dem Kopf, ob er in Frack und Zylinder daherkäme oder im bequemer Freizeitkleidung. Vielleicht wollten wir dann auch all das nicht mehr haben. Vielleicht wollten wir dann nur noch uns selbst sein. Ich würde Sie gerne an die Hand nehmen und in dieses Land des Vergessens führen, in dem wir immer wieder aufs Neue lernen uns zu verstehen.