Pferdegestützte Psychotherapie

Was sie ist und wie sie wirkt

 

Pferde haben keine Hände und Pferde können nicht sprechen. Sie machen sich also auch keine Gedanken über ihr Handeln, denn dafür braucht man Worte. Hinter Worten kann man seine wahren Gefühle verstecken. Oft genug sogar vor sich selbst.

Dafür haben Pferde als Tiere die ja in sozialen Ver-bänden leben eine ausgezeichnete Wahrnehmungs-fähigkeit für soziale Beziehungen. Nicht nur gegen-über ihren Herdenmitgliedern, sondern auch ge-genüber uns Menschen. Sie sind sozusagen in der Lage unseren Körper zu "lesen".  Sie haben ein feines Gespür für Persönlichkeiten. Sie nehmen unsere Stimmungen wahr und scheinen sogar unsere geheimsten Gedanken und Gefühle zu erkennen. Emotionen und Gefühle, die im Körperausdruck sichtbar werden. Der Geist braucht den Körper um sich mitzuteilen. Christian Morgenstern brachte es auf den Punkt indem er feststellte: "Der Kör-per ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare".

Pferde handeln entsprechend ihrer Wahrnehmungen. Da sie kein Gestern und morgen kennen ist auch ihre Reaktion immer un-mittelbar. Genau diese Eigenschaft macht sie in der Therapie so einzigartig. Sie helfen uns wieder einen besseren Zugang zu unserem Körper und den darin versteckten Botschaften zu bekommen. Mit ihrer Unvoreigenommenheit  lassen sie auch  Veränderungen sofort sichtbar werden. Dadurch können versteckte Probleme ins Bewusstsein geholt und bearbeitet werden. Auf allen Ebenen. Geistig, körperlich und seelisch.